Historische Festumzüge

Die im Anschluß beschriebene Kampanie, beweist das korrekte Auftreten militärhistorischer Darsteller, anders als von den Skandalmedien propagiert:

Hakenkreuze beim Dorfumzug: Heimatverein Colmnitz wehrt sich gegen KritikSanikoffer

Es wurde behauptet, dass die IG Militärtechnikfreunde Sachsen beim Heimatfest in Colmnitz engagiert waren, dem war nicht so. Trotzdem haben wir mit den Veranstaltern den Vorfall weitgehend geklärt: Es trat ein loser Zusammenschluß von Militariafreunden auf, wo es zu Namensverwechselungen kam, daher waren wir auf einmal namentlich involviert und deshalb haben wir geholfen die Sache richtig zu stellen und dies auch geschafft! Endlich am 29.08.2016 klärt die Sächsische Zeitung über die „Überraschende Wende“ auf.

Was ist in Colmnitz offensichtlich „passiert“: Grund des Anstoßes ist, daß ein „Fotograf“ mit interessantem Facebookauftritt, ein verbotenes Symbol gesucht und ein wenige Zentimeter großes Hakenkreuz entdeckt hat, welches weder dem Veranstalter, noch den allermeisten Zuschauern aufgefallen war. Diese Symbolik ist auf einem Rot-Kreuz-Hilfskoffer zu sehen, welcher im Rahmen einer Sanitätskolonne getragen wurde. Fazit: Entweder der Sanitäter-Darsteller, sah sich nicht als Soldat (das wäre trotzdem zu rügen) oder ihm fiel vom imprägnierten originalen Sanikoffer das Klebeband über dem HK ab. Unter Verwendung des gesunden Menschenverstandes ist eine Situation enstanden, die sofort hätte korrigiert werden können. Warum haben der Fotograf oder andere Zuschauer den Sanitäter-Darsteller nicht einfach aufmerksam gemacht. Der hätte die Abklebung sofort erneuert. Es wäre sogar die Pflicht des Fotografen gewesen, wenn es sich nach seiner Auffassung um eine Straftat handelt, diese zu unterbinden! Nein, da werden penetrant Fotos gemacht und den Rest erledigten die Medien mit maßlosesten Übertreibungen. Ein Sachsen-Eklat ist entstanden. Geht´s noch!? Unglaublich, was die Medien wieder für Schaden angerichtet haben. Seien Sie, liebe Leser dieses Artikels, nicht erschrocken, wenn Ihnen bei den Berichterstattungen im Internet massiv Werbung entgegenflimmert. Genau darum geht es – Klicks, Klicks, Klicks! Nazikeule > Sachsen > passt gerade gut. Da sind Sie bei uns aber an der völlig falschen Adresse! Selten wird hinterfragt wer die Technik, die heutzutage z.B. in Filmen benutzt wird, eigentlich restauriert. Es gibt eine große internationale Szene die diese Fahrzeuge aller Streitkräfte mit viel Zeitaufwand und Geld instandhält, um sie u.a. Museen und Filmemachern zur Verfügung zu stellen. Neben all den Spielfilmen und Dokumentationen, in denen wir mitwirken und die im Fernsehen hoch und runter laufen, werden wir z.B. auch von Heimatvereinen gebucht, um deren Ortsgeschichten ohne Aderlass darzustellen. Selbst das Zeigen sonst verbotener Symbolik wäre im Rahmen historischer Festumzüge zur Darstellung des Zeitgeschehens nach §86 StGB erlaubt. Der junge Mann, der das Kostüm eines Feldsanitäters aus dem Zweiten Weltkrieg trägt, und die Colmnitzer Festveranstalter haben diesbezüglich zumindest keinen Fehler gemacht, so unsere Auffassung. Der Fotograf und die gleichgeschalteten Medien sind wieder einmal die geistigen Brandstifter! #Colmnitz: Klischee Juchhe!

In eigener Sache: Die Militärtechnikfreunde Sachsen leisten technische Historikerarbeit. Wenn wir gebucht werden, können Sie sich bei uns stets auf die gesetzeskonforme Darstellung von Fahrzeugen und dazugehörigen Kostümen verlassen. Die Gesetzeslage ist uns bekannt. Wir pflegen enge Freundschaften mit Reenactoren der NVA, der Volkspolizei, der Sowjetarmee, der tschechischen und polnischen Streitkräfte, den Engländern und Franzosen u.a.m.. Wir besuchen viele internationale Treffen und haben nirgends Probleme, ganz im Gegenteil. Selbst in den Ländern die durch deutsche Armeen hart geschunden worden. Alle wollen und müssen aus der Geschichte lernen!

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