IG Militärtechnikfreunde Sachsen

Unsere Interessengemeinschaft ist ein Zusammenschluss von privaten Restauratoren, Sammlern und Militärtechnikforschern aus Sachsen. Die Freunde unserer IG eint die Investition von Lebenszeit, engagiert Reenactment zu betreiben. Wir geben Ihnen die Möglichkeit, die Ergebnisse langjähriger Pflege und Restaurationen hautnah in Aktion zu erleben. Fahrzeuge welche eigentlich nur im Museum zu sehen sind, werden bei uns detailgetreu restauriert und von unseren Mitgliedern in historischen Kostümen gesetzeskonform vorgeführt.
Neben der Beteiligung an renommierten internationalen Filmproduktionen, wie der Stauffenberg-Verfilmung “Operation Walküre” mit Tom Cruise, “Inglourious Basterds” mit Brad Pitt, „Monuments Men“ mit George Clooney oder „Werk ohne Autor“ von Oscar-Preisträger F.R. von Donnersmarck, sowie die aktive Mitwirkung an Dokumentarfilmen u.a. des MDR, können wir zudem auf bemerkenswerte Auftritte bei den offiziellen Festumzügen zum “Tag der Sachsen”, sowie zur “800-Jahrfeier Dresdens” u.v.a.m.  zurückgreifen. Die Einbindung bei diversen Messeprojekten, unter anderem auf der Messe Dresden, dem Lokfest in Dresden, mehreren Ausstellungen oder eine jahrelange Zusammenarbeit mit der Großen Dresdner Motorradausfahrt runden das Bild unserer Referenzen ab. Wenn es unser Terminplan zulässt, nehmen wir immer wieder gern Einladungen zu „kleineren“ Veranstaltungen, wie Dorfjubiläen, Oldtimermärkten und Ausfahrten an. Erleben sie eine Fahrt auf dem seltenen NSU-Kettenkrad, im VW Kübel, im BMW-Gespann oder auf verschiedenen Zündapp-, NSU-, DKW-Maschinen u.v.a.m. Es erwartet Sie eine der größten fahrbereiten Sammlungen dieser militärhistorischen Technik in Sachsen!

Die IG Militärtechnikfreunde Sachsen distanziert sich von jeglicher Glorifizierung von Krieg und Gewaltherrschaft und lehnt die Politisierung ihrer technischen Sammlung entschieden ab.

Zur Begründung: Alle militärischen Mächte haben jederzeit die Begeisterung vor allem der jungen Generation für Technik, Abenteuer und Fernweh ausgenutzt, leider auch um verheerende Kriege zu führen. Wir beschäftigen uns mit dem technischen Reenactment der Weltkriege. Fassen Sie das bitte niemals verkehrt auf. Reden Sie mit uns, um Missverständnisse von vornherein zu vermeiden. Jegliche Versuche unsere Leidenschaft für historische Militärtechnik und deren bewegte Darstellung mit einer speziellen Gesinnung zu verbinden, weisen wir entschieden zurück. Wir bewahren sogar großen politischen Abstand dazu!
Ja, unsere Technik sind Relikte einer finsteren Zeit der deutschen Geschichte. Genau deshalb gebührt dem ein sachlicher Umgang. So wie wir dies tun. Es wird Menschen geben, die den sinnlosen Soldatentod und den Raub der Jugend einer ganzen Generation mit „Schicksal“ erklären wollen. Dies war es nur im Sinne der Ohnmacht, die Bürger aller Nationen ertragen müssen, wenn deren Regierende immer wieder Menschen für Macht und Reichtum der Kriegsgewinnler hinmorden lassen. Man hätte annehmen können, dass die Menschheit seit den Weltkriegen dazugelernt hätte. Dagegen sprechen in der Folgezeit jedoch der Koreakrieg, der Vietnamkrieg, der erste und der zweite Golfkrieg, der Krieg auf dem Balkan, in Afghanistan, in Libyen und andere Konflikte, die die Welt in Atem hielten und halten. Jeder Betroffene und jedes Opfer ist zu bedauern.

„Krieg ist, wenn Leute aufeinander schiessen, die sich nicht kennen und nicht hassen – weil es Leute befehlen, die sich kennen und hassen, aber nicht aufeinander schiessen.“ Arthur Schopenhauer

„Der Krieg ist eine blosse Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ Carl von Clausewitz

„Die Kriegstheorie hilft, die Vergangenheit besser zu verstehen, um die Zukunft besser zu meistern.“ Matthias Kuster

„Die Technik ist weder gut noch böse, sie ist das was der Mensch aus ihr macht.“ Ein Zitat eines Rennfahrers aus dem Dritten Reich, der dem Vorwurf – Mercedes und Audi bauten für das Regime – damit entgegenwirkte.