Vortrag: Kradschützen

Schwere Motorräder, oft als Gespanne, sollten die schnellste Truppe des Heeres werden. Es ging eine unglaubliche technische Faszination damals von den Motorrädern aus. Warum kam es anders? Kradmelder hat es noch Jahrzehnte später gegeben. Warum haben die Strategen damals umgedacht?

Kradschützen – nur zehn Jahre gab es sie! Warum?

Viele Jahrhunderte ritten die Militärs aller Nationen auf Pferden zu ihren Eroberungsfeldzügen, bis 1904 die ersten elf Krafträder an einem deutschen Kaisermanöver teilnahmen und sie bewährten sich gleich. Ungefähr 5.400 deutsche Kräder waren dann im 1. Weltkrieg bereits im Einsatz. Zum Vergleich die Amerikaner hatten über 60.000 Motorräder, sogar schon schwere Gespanne, an ihre Truppe ausgeliefert. Nachdem in Deutschland, nach dem 1. Weltkrieg, keine nennenswerten kriegstechnischen Entwicklungen möglich waren, begann erst 1927 die Heeresmotorisierung mit Kraftradfahrern. Bis Anfang der 1930iger wurden durch viele Testfahrten die zivilen Entwicklungen der Motorräder überhaupt erst einmal den militärischen Anforderungen angepasst. Die schnellste erdgebundene Truppe mit vielen Einsatzmöglichkeiten z.B. als Kurier, Aufklärer und schließlich die schweren Gespanne als Waffe sollten durch die deutsche Ingenieurskunst u.a. von BMW, Zündapp, DKW und NSU einen entscheidenden Vorteil im sich anbahnenden 2. Weltkrieg verschaffen. Es war eine taktische Idee, die anfangs in vielen Bereichen aufging. Wie jedoch die Entwicklung weiterging erläutern wir anschaulich in unserem Vortrag. Ihre Buchungsanfrage schicken Sie bitte mit dem folgenden Formular:

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