deutscher TT-Sieg vor 75 Jahren

4./5.05.2013 Ein Tip für alle Freunde des historischen Motorsports! Wir werden auch als Besucher da sein. www.Autobahnspinne.de

Ewald Kluge (* 19. Januar 1909 in Lausa, dem heutigen Weixdorf, bei Dresden; † 19. August 1964 in Ingolstadt) war ein deutscher Motorradrennfahrer, dessen größter Erfolg der Sieg bei der Tourist Trophy 1938 war.

Leben Ewald Kluge hatte eine schwere Jugendzeit. Als er zwölf Jahre alt war, starb seine Mutter, so dass er im Haus und im Geschäft seines Vaters mitarbeiten musste. Zwei Jahre später suchte er erfolglos eine Lehrstelle, fand aber nur Arbeit als Wagenwäscher bei einem Vertreter für Margarine, der ihm zu einer Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker in einer Reparaturwerkstatt verhalf. Wegen der schlechten Geschäftslage dieses Betriebs zu Beginn der Wirtschaftskrise verlor Kluge als 19-Jähriger den Arbeitsplatz und nahm die Stelle eines Taxifahrers in Dresden an.
Für 800 Reichsmark kaufte er sich ein Motorrad, eine englische Dunelt, mit der er 1929 beim Freiberger Dreiecksrennen erstmals als Rennfahrer startete und Dritter wurde. In den nächsten Jahren fuhr er eine private DKW, bevor ihn die DKW-Werke in Zschopau 1934 als Rennmonteur und Reservefahrer einstellten. Ab 1935 war er vollwertiges Mitglied des DKW-Werksteams.
Während des Zweiten Weltkriegs war Ewald Kluge als Unteroffizier in Leipzig und an der Schule für Heeresmotorisierung in Wünsdorf. Auf Antrag der Auto Union wurde er 1943 freigestellt, um in deren Versuchsabteilung zu arbeiten. Die ihm wie vielen Fahrerkollegen „angetragene“ Mitgliedschaft im NSKK führte nach Kriegsende dazu, dass er als Nationalsozialist denunziert und von 1946 bis 1949 im Speziallager Nr. 1 Mühlberg inhaftiert war.
Ab 1950 war Kluge wieder als Rennfahrer für DKW aktiv, bis ein schwerer Sturz auf dem Nürburgring, bei dem er sich einen Trümmerbruch eines Oberschenkels zuzog, seine Laufbahn beendete. Danach war er in der Öffentlichkeitsarbeit der Auto Union eingesetzt.
Ewald Kluge starb am 19. August 1964 an einem Krebsleiden. Er war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter. Quelle: Wikipedia

Ein Kommentar

  1. Ich war heute in Weixdorf und kann nur sagen alle Achtung was da so ab geht. Eine super Veranstaltung mit allem was Mann oder auch Frau sich so vorstellen kann. Großes Lob an die Organisatoren. Ich komme auf alle Fälle wieder im nächsten Jahr. Tolle Technik, tolle Leute, alle haben Benzin im Blut und lieben die alte Technik, ein Traum das mal gesehen zu haben. Das war was für die Nase, die Augen und ganz besonders für die Ohren, Gänsehaut pur.
    Beste Grüße an alle Freunde des rostigen Eisens.
    Der Lange

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