Tag der Sachsen – Freiberg 2012

14.09.2012 Was Reenactment ist beschreibt Wikipedia

Lieber Besucher, seien Sie versichert, dass wir MilitärTECHNIK-Freunde sind und keine Militärfreunde, wie wir aktuell von einzelnen Medien bezeichnet werden. Seit Jahren werden wir zu namhaften Großveranstaltungen, wie auch zum „Tag der Sachsen“, eingeladen. Das zeugt von hohem Vertrauen in unsere öffentlichen Auftritte. Jegliche Versuche unsere Leidenschaft für historische Militärtechnik und deren bewegte Darstellung mit einer speziellen Gesinnung zu verbinden empört uns daher besonders. Wir bewahren sogar großen politischen Abstand dazu.

In Freiberg gehörten wir zu rund 4000 eingeladenen Festumzugsteilnehmern, die das sächsische Vereinsleben, sowie die Stadtgeschichte präsentierten. Neben Landsknechten mit Spießen und Armbrüsten, Rittern mit Büchsen und Kanonen aus dem Mittelalter, wurde auch Militärgeschichte aus dem 1. und 2. Weltkrieg und aus der Zeit des kalten Krieges gezeigt. Schützenvereine, Wehrmacht, Sowjetarmee, Nationale Volksarmee und die Volkspolizei der DDR vereint in einem Festumzug in zeitgenössischen Kostümen, wie es im Absatz 3 des §86 StGB geregelt ist. In unserem Fall KEINE ORIGINALE und OHNE Abzeichen und Runen, alles nachgeschneidert und im freien Handel in der BRD käuflich erworben. Der Veranstalter kontrollierte uns noch während Festumzuges, ohne Beanstandung.

Sicher scheint es aus heutiger Sicht verfehlt, wenn sich unsere Militärtechnik-Freunde zwischen zwei kunterbunten Fanfarenzügen darstellen mussten. Doch für die Aufstellung der einzelnen Bilder des Festzuges sind wir nicht verantwortlich. Wir müssen immer in eine geschichtliche Abfolge integriert werden, denn nur so ergibt sich der Sinn.

Auch ist es nicht nachzuvollziehen, wenn Volker Külow von der Partei DieLinken mit seiner unzutreffenden, klischeebedienenden subjektiven Einschätzung versucht, uns ins falsche Licht zu rücken. Wir verurteilen sein Bestreben, mit bloßer Effekthascherei ein friedliches und fröhliches Fest zu diskreditieren und all seinen fleißigen Helfern und Akteuren, aber auch Politikerkollegen unzureichende Geschichts- und Gesetzeskenntnisse zu unterstellen. 

Wir danken den Zuschauern, Freiberg, sowie allen anderen Kommunen für das immer rege Interesse an unserer Arbeit.

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